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Die ersten Tage

die ersten Tage mit einem Welpe
In den ersten Tagen, in denen der kleine Welpe in seinem neuen Zuhause ankommt, liegt noch eine gewisse Spannung in der Luft: Wird sich der Welpe in seinem neuen Umfeld wohlfühlen? Was braucht der Hund um Glücklich zu sein? Wer aus der Familie ist für welche Aufgabe zuständig? Besonders die ersten Tage sind entscheidend für das spätere Zusammenleben mit dem Hund. Daher zeige ich hier die wichtigsten Punkte auf welche geachtet werden muss, wenn ein Hundewelpe in den ersten Tagen in die Familie kommt!

Ankommen lassen!

Schon auf der Heimfahrt vom Züchter gibt es einige Sachen zu beachten: Die gesamte Situation ist für den Welpen sehr aufregend und neu, daher muss er am besten auf dem Schoß oder in einem stabilen Körbchen transportiert werden. Lassen sich erste Kennzeichen erkennen, dass es dem Welpen nicht gut geht oder dass er die Blase leeren muss, sollte man einen Parkplatz ansteuern. Vor Aufregung könnte es aber zu schnell sein.
In jedem Fall hilft dem Welpen bei all der verwirrenden neuen Situation ein Gegenstand mit dem Geruch der Hundegeschwister. Dies kann entweder ein Spielzeug oder eine Decke sein. Auch zuhause sorgt dieser Gegenstand dann für Sicherheit.
Schließlich ist es auch im neuen Haus alles andere als vertraut für den kleinen Hund. Der Welpe wird meistens verängstigt sein. Zuerst wird er sich kaum aus dem Körbchen oder der Box trauen, in welcher er transportiert wurde. Nach und nach wird er sich jedoch im Normalfall auf Erkundungstour begeben. Dabei wird er sein neues Umfeld erschnüffeln und untersuchen. Bis es jedoch so weit ist muss dem Hund jedoch Zeit und Ruhe gelassen werden.
Kleine Kinder sollten in jedem Fall aufgeklärt werden, damit sie den kleinen Welpen nicht zu viel Stress bereiten. Auch größere Besuchergruppen können den Welpen in den ersten Tagen leicht verschrecken. Darüber hinaus genötigt der junge Welpe noch sehr viel Schlaf. Dennoch sollte man sich darauf einstellen, dass der Welpe schon ab fünf Uhr morgens auf den Beinen ist.
Unbedingt ist auch darauf zu achten, dass der Hund rechtzeitig nach draußen gelangt wenn erste Anzeichen darauf hinweisen, dass die Blase oder der Darm geleert werden muss.

  • Vor- und nachsichtige Heimfahrt vom Züchter ggf. mit vielen Pausen
  • Spielzeug oder Decke mit Geruch der Hundegeschwister
  • Körbchen oder Hundebox als sichere Stelle
  • Kleine Kinder aufklären
  • Große Besuchergruppen vermeiden
  • Schlaf und Ruhe des Welpen respektieren
  • Bereitschaft zum Gassigehen

 

Schlafplatz einrichten!

Der Schlafplatz ist das A und O in den ersten Tagen des jungen Welpen. Dort kann er sich relativ sicher fühlen. Außerdem kann der Hund dort schlafen und Ruhe finden. Zu beachten ist, dass der Schlafplatz in der Nähe der Familie ist und nicht in einem entfernten und isolierten Zimmer. Schließlich soll der Welpe die Familie als sein neues Rudel erkennen und akzeptieren.
Am Anfang ist die Hundebox oder das Körbchen der Schlafplatz des Welpen. Der Ort sollte auf keinen Fall mehr geändert werden, es kann aber irgendwann die bekannte Decke auf der Box in ein neues größeres Körbchen oder auf den Boden gelegt werden. Diese Decke oder ein Spielzeug mit dem Geruch der Hundegeschwister lassen den Hund ein gutes Sicherheitsgefühl.
Wichtig ist es, dass der Hund an seinem Schlafplatz in Ruhe gelassen wird damit er einen klar zugewiesenen Platz im Haus hat.

  • Klar definierter Schlafbereich
  • Nähe zum neuen Rudel, der Familie
  • nicht abgelegen
  • Decke oder Spielzeuge mit Hundegeschwistergeruch
  • Ruhe am Schlafplatz einhalten

 

Spielzeug aussuchen!

Damit der Hund nicht von den interessanten Gegenständen zuhause angezogen wird, können klar festgelegte Gegenstände zum Spielen helfen. Es sollte sich um ausdauerndes stabiles Spielzeug handeln, da auch Welpen überraschenderweise über sehr viel kraft verfügen, wenn es darum geht Sachen anzufressen oder zu zerstören. Gut sind auch Spielzeuge, an denen noch der Geruch der Geschwister haftet.
Beim Spielen sollte der Hund vor allem Anfangs nicht alleine gelassen werden. Er soll lernen sich auf sein neues Herrchen einzulassen und richtig sozialisiert werden. Hierfür eigenen sich Seile und Taue, um die Kraftgrenzen auszuloten. Der Knabbertrieb kann an Holzknochen ausgelassen werden.

  • Stabiles und ausdauerndes Spielzeug
  • bestenfalls mit Geruch der Hundegeschwister
  • Gemeinsames Spielen an Seilen oder Tauen
  • Knabbern an Holzknochen

 

Futterstelle festlegen!

Genau so wie der Schlafplatz des Welpen sollte die Futterstelle klar definiert werden. Der Welpe benötigt zwei Näpfe, einen für Wasser und einen für (Trocken-) Futter. Diese sollten unbedingt leicht zugänglich sein und sich in der Position auch nicht ändern. Es muss dafür gesorgt werden, dass stets genug Wasser in dem einen Napf zur Verfügung steht. Die Fütterungszeiten sollten den Hund an einen gewissen Rhythmus in seinem Leben gewöhnen.
Bei der Auswahl der Näpfe selbst gibt es im Fachhandel eine sehr breite Auswahl in den verschiedensten Preisbereichen.

  • Ein Futter und ein Wassernapf
  • leicht zugänglich
  • feste Fütterungszeiten

 

Haus anpassen und sichern!

Wenn der kleine Hundewelpe in seinem neuen Zuhause ankommt, wird er nach und nach seine neue Umgebung erkunden. Dabei kann es schnell passieren, dass der ein oder andere interessant anmutende Gegenstand kleinen Welpenzähnen zum Opfer fällt. Natürlich meint es der kleine Hund niemals böse, er ist nunmal von Natur aus neugierig und verspielt. Daher sollten die Strafen bestimmt ausfallen, aber niemals in Gewalt ausarten.
Schnell ist es nämlich passiert, dass etwas wertvolles angeknabbert oder zerstört wird.
Nicht selten trifft es besonders teure oder wertvolle Gegenstände wie den Computer, Pflanzen, Teppiche oder Schuhe. Alles was in der Reichweite des Welpen sein könnte, sollte entfernt oder gesichert werden. Dafür sollte man sich in die Lage des Welpen versetzen und so prüfen, welche Hausgegenstände in Gefahr sein könnten. Andersherum sollte man so ausschließen und entfernen, was für den kleinen Hund zur Lebensgefahr werden könnte: Elektrokabel, andere Leitungen oder unverträgliche Substanzen sollten in jedem Fall entfernt oder nicht zugänglich gemacht werden.

  • Teure und wertvolle Gegenstände sichern und wegstellen
  • für den Welpen gefährliche Kabel oder Substanzen entfernen

 

Leine und Halsband und Gassigehen!

Besonders stark muss in den ersten Tagen auf die Anzeichen des Welpen geachtet werden, wenn er den Druck verspürt seine Blase oder den Darm zu leeren. Daher sollte oft genug Gassi gegangen werden.
Hierfür wird eine zuverlässige Hundeleine mit Halsband benötigt. Im Idealfall ist diese stufenlos verstellbar und kann so im Prinzip mit dem Welpen wachsen. Dann muss nicht alle paar Monate eine neue Leine angeschafft werden. Meistens sind solche flexiblen Leinen aus dauerhaften Nylon hergestellt. Sie schränken darüber hinaus den verspielten Welpen nicht zu sehr in seiner Bewegungsfreiheit ein.

  • Auf Zeichen des Hundes achten
  • mehrmals täglich Gassigehen
  • flexible, stufenlose Leine aus Nylon

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