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Hundefahrradanhänger – Mit dem Rottweiler auf Fahrradtour

Hundefahrradanhänger

Ein Hundefahrrandanhänger bietet Dir die Möglichkeit, Deinen Rotti auch auf längere Fahrradtouren mitzunehmen. Zwar ist die Ausdauer von Hunden grundsätzlich sehr gut, sodass diese auch verhältnismäßig lange neben dem Fahrrad her laufen können, jedoch solltest Du deinem Hund keine sportlichen Höchstleistungen abverlangen. Auf einer Fahrradtour über 30-40 Kilometer wird es Dir Dein Hund danken, wenn er gelegentlich im Hundefahrradanhänger verschnaufen darf. Dies gilt besonders für heiße Sommertage, da die meisten Hundefahrradanhänger überdacht sind und kühlenden Schatten spenden.


Was ist ein Hundefahrradanhänger?

Bei einem Hundefahrradanhänger handelt es sich um ein Gestell, welches mit zwei Rädern ausgestattet ist und am hinteren Bereich Deines Fahrrads befestigt werden kann. Auf dem Gestell befindet sich der Rückzugsort für Deinen Vierbeiner, welcher oft einem Zelt sehr ähnlich sieht. Hundefahrradanhänger gibt es in vielen unterschiedlichen Größen, Formen, Materialien und natürlich auch Preisklassen. Grundsätzlich kannst Du Dir diesen vorstellen, wie deinen Fahrradanhänger für Kinder. Hier findest du eine Auswahl an Fahrradanhänger für Hunde.

Was ist beim Kauf eines Hundefahrradanhängers zu beachten?

Es gibt einige Punkte, die Du vor dem möglichen Kauf eines Hundefahrradanhängers beachten solltest. Vor allem ist natürlich wichtig, dass der Fahrradanhänger möglichst robust ist, damit er optimalen Schutz für Deinen Vierbeiner bietet. Einige Anteile des Hundefahrradanhängers sollten mit besonderer Aufmerksamkeit auf Qualität überprüft werden. Dazu gehört zum Beispiel die Kupplung. Diese sollte einen widerstandsfähigen Eindruck machen und im Optimalfall mit einer Sicherheitsspannleine ausgestattet sein. So bleibt der Anhänger trotzdem mit Deinem Fahrrad verbunden, auch wenn sich die Kupplung lösen sollte.

Die Bodenwanne ist der Teil des Hundefahrradanhängers, in dem sich Dein Vierbeiner befinden wird. Für bestmöglichen Schutz, sollte diese aus robustem Kunststoff oder Stahl gefertigt sein. Außerdem ist es hilfreich, wenn sich diese herausnehmen lässt, da es die Reinigung deutlich erleichtert. Darüber hinaus ist natürlich besonders auf die Qualität der Räder zu achten. Diese sollten möglichst robust und mit einem geeigneten Reifenprofil bestückt sein. Hier gibt es grundsätzlich drei unterschiedliche Größen – 12, 16 oder 20 Zoll.

Für Rottweiler sollte der Hundefahrradanhänger einen möglichst großzügigen Innenraum bieten, damit dieser auch genügend Platz darin findet. Zudem solltest Du vor einem möglichen Kauf festlegen, welche Kriterien Dir bei deinem neuen Hundefahrradanhänger besonders wichtig sind. Möchtest Du eher einen sehr komfortablen und robusten Anhänger oder soll dieser möglichst praktisch und platzsparend sein? Denn es gibt unterschiedlichste Modelle von Hundefahrradanhängern, sodass Du das Produkt voll und ganz auf deine Bedürfnisse und die Deines Vierbeiners abstimmen kannst.

Wie wird ein Hundefahrradanhänger am Fahrrad befestigt?

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, einen Hundefahrradanhänger am Fahrrad zu befestigen. Günstigere Modelle werden meist mit Hilfe einer Anhängerkupplung am Gepäckträger des Drahtesels befestigt. Diese Möglichkeit hat den Vorteil, dass die Anbringung sehr leicht von der Hand geht. Jedoch kann der Gepäckträger im Anschluss nicht mehr wie gewohnt verwendet werden. Preisintensivere Modelle haben meist eine Anhängerkupplung, welche an der Hinterachse der Fahrrads befestigt wird. Diese Möglichkeit bietet Dir die größte Sicherheit für Deinen Rottweiler und beeinträchtigt die Funktion des Gepäckträgers nicht.

Hund im Fahrradanhänger befestigen

In den meisten Hundefahrradanhängern ist eine Kurzleine im Innenraum angebracht. Diese kannst Du ganz einfach am Halsband deines Rottweilers befestigen, um zu vermeiden, dass dieser während der Fahrt aus dem Anhänger hüpfen kann. Hier ist wichtig, dass die Leine je nach Größe und Sitzposition des Hunde angepasst werden kann. Falls keine Kurzleine vorhanden ist, sollte der Anhänger zumindest sicher zu verschließen sein, um den Verbleib des Hundes im Anhänger zu gewährleisten.

Wie gewöhne ich meinen Hund an der Fahrradanhänger?

Wenn Du heute einen Hundefahrradanhänger kaufst und bereits morgen eine Fahrradtour planst, könnte dein Vorhaben ernsthaft gefährdet sein. Denn die meisten Hunde müssen zuvor an den Hundefahrradanhänger gewöhnt werden. Dazu solltest Du etwa eine Woche einplanen. Zu Beginn lässt Du das Gefährt gründlich von deinem Rotti erkunden – sowohl von außen, als auch von innen. Danach sollte dein Vierbeiner auch kurze Zeiträume im Anhänger verbringen. Dazu schließt Du am besten den Eingang des Anhängers und redest beruhigend auf deinen Hund ein. Dies solltest Du mehrmals wiederholen und den Zeitraum immer wieder etwas steigern.

Wichtig ist vor allem, dass dein Tier sich daran gewöhnt, dass sich der Anhänger auch bewegt, während der sich darin befindet. Dazu kannst Du den offenen Anhänger ganz langsam hin und her rollen, solange sich Dein Rotti darin befindet. Wenn dies ohne Probleme funktioniert, kannst Du deinen Rottweiler mit einem Leckerli belohnen, damit er weiß, das er die Aufgabe richtig gemacht hat. Auch dieser Vorgang sollte über mehrere Tage hinweg wiederholt werden. Wenn dies auch bei geschlossenem Anhänger problemlos funktioniert, ist dein Vierbeiner bereit für die ersten Fahrradtouren.

Hundefahrradanhänger – Vor- und Nachteile

Für Hundebesitzer kann ein Hundefahrradanhänger zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Vor allem wenn Dein Hund nicht mehr so gut zu Fuß ist, kann ein Hundefahrradanhänger sehr nützlich sein, um den Vierbeiner trotzdem immer dabei zu haben. Dies gilt sowohl für kurze, als auch für längere Ausflüge. Zudem bekommst Du eine gute Möglichkeit, Deinen Vierbeiner vor Regen, Schnee oder glühend heißem Asphalt im Sommer zu schützen. Nachteilig ist, dass das Fahren für Dich natürlich etwas erschwert wird. Dass kann man allerdings auch positiv sehen – zum Beispiel als zusätzliche Trainingseinheit. Außerdem kommen natürlich zusätzliche Kosten auf dich zu.

Vorteile:

  • Optimal für Hunde, die nicht mehr gut zu Fuß sind
  • Den Vierbeiner immer dabei – auch auf längeren Ausflügen
  • Schützt den Hund vor Regen, Schnee oder heißem Asphalt

Nachteile:

  • Erschwert das Fahren
  • Zusätzliche Kosten

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Simon

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